„Alles wirkliche Leben ist Begegnung …“ (Martin Buber)
Systemisch begegnet Wissenschaft

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Interessierte,

Zu dem Thema „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ (Martin Buber) – Systemisch begegnet Wissenschaft, laden wir, das ImFT Lüneburg, unsere Kolleginnen und Kollegen sowie alle Interessierten herzlich zur 23. Wissenschaftlichen Jahrestagung der Systemischen Gesellschaft ein.

In der Zeit vom 3. – 5. März 2016 möchten wir einen Dialog und damit eine Begegnung mit den Themen und den dazugehörigen Wissenschaftsdisziplinen ermöglichen, die in der systemischen Arbeit immer wieder durchschimmern, die jedoch in ihrer wirklichen Bedeutung für Familien und Generationen nicht immer und unmittelbar zu erkennen sind.

Dies sind Themen wie Traumata (und Sekundäre Traumatisierung) und deren Folgen, die Bedeutung der vorgeburtlichen Entwicklung für das nachgeburtliche Leben, die Bedeutung von elterlicher Abhängigkeit für Familien und Generationen, die Bedeutung des Faktors Zeitgeschichte in der Lebens- und Familiengeschichte, in Systemischer Beratung und Systemischer (Psycho-) Therapie, der Schutz von Kindern und das Kindeswohl in Systemischer Beratung und Systemischer (Psycho) Therapie, die Bedeutung von Beziehungen in Familien und Generationen und die Begegnung mit dem System der Wissenschaft in diesen Bereichen an sich.

Renommierte Vertreter dieser Wissenschaftsdisziplinen sind von uns mit der Bitte eingeladen worden, die Systemische Gesellschaft und ihre Mitglieder, ebenso wie alle Interessierte, an ihrem Wissen und an ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen. Wir haben sie auch gebeten, uns in der Art an ihren Wissensbeständen zu beteiligen, dass bereits dies eine Begegnung mit Neuem Wissen wird.

Ein weiteres und wichtiges Thema dieser Tagung ist die Begegnung mit „Frieden und Versöhnung“. Wir wollen in den Zeiten, in denen kriegerische Auseinandersetzungen zunehmend wieder eine scheinbar alltägliche Rolle spielen, verstehen, wie Frieden und Versöhnung nach dem Erleben von Krieg und seinen Folgen in Familien und Generationen erreicht werden kann.
So könnte verstanden werden, wie Polaritäten gegen Kriege zu entwickeln sind. Dieser Teil der Tagung wird am Abend des 4. März 2016 mit einer Veranstaltung mit Orgelkonzert in der Frauenkirche Dresden eröffnet und am 5. März fortgesetzt.

Wir denken, dass die Begegnung im Kontext dieser Tagung mit dem System der Wissenschaft und den verschiedenen Themen eine Begegnung sein kann, in der wir Neues lernen das unsere Gedanken und Gedankenmodelle und unsere Wissensbestände bereichern kann.

Wir wünschen Ihnen eine ereignisreiche Tagung, gute Begegnungen und positive Erfahrungen.

Prof. Dr. Ruthard Stachowske Heidrun Girrulat Dr. Rudolf Kaufmann
Wissenschaftliche Leitung der Jahrestagung 2016 Geschäftsführerin
des ImFT
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